Melanotan II (MT2) – Cyclisches Melanocortin-Forschungspeptid
Melanotan II, allgemein bekannt als MT2 oder MT-II, ist ein synthetisches, cyclisches Heptapeptid-Analogon des alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH). Seine kompakte cyclische Struktur und die breite Melanocortin-Rezeptor-Aktivität machen MT2 besonders relevant für fortgeschrittene Laborforschung in den Bereichen Melanocortin-Signalwege, Rezeptorpharmakologie, Pigmentierungsprozesse, zelluläre Kommunikation und Struktur-Wirkungs-Beziehungen von Peptiden. Melanotan II wird als hochwertiges, lyophilisiertes Forschungsmaterial in einer sicher versiegelten Durchstechflasche mit klaren Chargeninformationen, professioneller Verpackung und schneller Lieferung von Peptides Divas angeboten.
Wichtigste Produktmerkmale
- Synthetisches cyclisches Heptapeptid
- Analogon des alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons
- Auch bekannt als Melanotan II, MT2 und MT-II
- Breites Forschungsprofil zum Melanocortin-Rezeptor
- Relevant für die MC1R-assoziierte Pigmentierungsforschung
- Geeignet für Rezeptorbindungs- und Signalstudien
- Nützlich zur Charakterisierung cyclischer Peptide
- Wird als lyophilisiertes Forschungsmaterial geliefert
- Klare chargenspezifische Produktinformationen
- Sichere und diskrete Verpackung
- Schnelle und nachverfolgbare Lieferung innerhalb Europas
Was ist Melanotan II?
Melanotan II ist ein im Labor entwickeltes Analogon von α-MSH, einem natürlich vorkommenden Peptid, das an der Melanocortin-Rezeptor-Signalübertragung beteiligt ist. Das Molekül besteht aus sieben Aminosäuren, die in einer kompakten Ringstruktur angeordnet sind. Die Ringbildung erfolgt über eine Lactambrücke, wodurch ein konformationell eingeschränkteres Molekül als das natürlich vorkommende lineare Ausgangspeptid entsteht. Dank dieser speziellen Struktur eignet sich MT2 für Forscher, die untersuchen, wie die Peptidringbildung und modifizierte Aminosäuresequenzen die Rezeptorbindung, die molekulare Stabilität und die biologische Signalübertragung beeinflussen.
Alternative Produktnamen
Melanotan II kann unter verschiedenen gebräuchlichen Forschungsnamen bezeichnet werden:
- Melanotan II
- Melanotan 2
- MT2
- MT-II
- Cyclisches α-MSH-Analogon
- Melanocortin-Rezeptor-Agonist
Melanotan II sollte nicht mit Melanotan I verwechselt werden. Die beiden Verbindungen weisen unterschiedliche Molekularstrukturen und Forschungsprofile auf.
Molekülstruktur
Melanotan II ist ein cyclisches Heptapeptid, das auf der aktiven zentralen Region von α-MSH basiert. Wichtige Strukturmerkmale sind:
- Sieben-Aminosäure-Peptidstruktur
- zyklisches Lactam-verbrücktes Design
- Modifizierte α-MSH-abgeleitete Sequenz
- Einbeziehung nicht standardmäßiger Aminosäurekomponenten
- Konformationsbeschränkte Molekülstruktur
- Breite Melanocortin-Rezeptoraktivität
- Unterschiedliches analytisches Profil im Vergleich zu linearem α-MSH
Durch die zyklische Struktur ist MT2 besonders relevant für die Struktur-Aktivitäts-Forschung und das Peptid-Engineering.
Melanocortin-Rezeptor-Forschung
Melanocortinrezeptoren gehören zur Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren und sind an zahlreichen zellulären und neuroendokrinen Signalwegen beteiligt. Melanotan II wird als nicht-selektiver Agonist an verschiedenen Melanocortinrezeptor-Subtypen untersucht. Mögliche Forschungsbereiche im Labor umfassen:
- Melanocortin-Rezeptorbindung
- Rezeptoraktivierung
- Ligand-Rezeptor-Interaktionen
- cAMP-Signalisierung
- Intrazelluläre Signaltransduktion
- Rezeptorselektivität
- Rezeptorinternalisierung
- Konzentrations-Wirkungs-Beziehungen
- Vergleichende Agonistenpharmakologie
- Struktur-Aktivitäts-Beziehungen
Aufgrund seines breiten Rezeptorprofils eignet sich MT2 als Referenzsubstanz in der vergleichenden Melanocortinforschung.
MC1R und Pigmentierungs-Pathway-Forschung
Der Melanocortin-1-Rezeptor, üblicherweise als MC1R abgekürzt, wird von Melanozyten exprimiert und spielt eine wichtige Rolle in der Pigmentierungsbiologie. MT2 könnte für Laboruntersuchungen relevant sein, die Folgendes umfassen:
- MC1R-Rezeptoraktivierung
- Melanozyten-Signalisierung
- Melaninproduktionswege
- Melanogenese
- Pigmentzellbiologie
- Tyrosinase-assoziierte Signalwege
- Melanosomenbildung
- Melanosomentransfer
- Zelluläre Pigmentierungsreaktionen
- Vergleichende Forschung zu α-MSH-Analoga
Diese Anwendungen beschreiben Forschungsprozesse im Labor und stellen keine kosmetischen oder therapeutischen Aussagen dar.
Melanozytenforschung
Melanozyten sind spezialisierte, pigmentproduzierende Zellen, die in der Haut, den Haarfollikeln und anderen Geweben vorkommen. Labormodelle mit MT2 können Folgendes untersuchen:
- Melanozytenrezeptorexpression
- Zellpigmentproduktion
- Melaninsynthese
- Zellsignalantworten
- Rezeptorempfindlichkeit
- Veränderungen der Genexpression
- Aktivierung des Pigmentierungsweges
- Peptidkonzentrationsreaktionen
- Vergleichende Melanozytenanalysen
- Wechselwirkungen zwischen Melanozyten und Keratinozyten
Die Forschungsergebnisse können vom Zelltyp, der Rezeptorexpression, der Konzentration, der Expositionsdauer und der verwendeten experimentellen Methode abhängen.
Neuronale Melanocortin-Forschung
Bestimmte Melanocortinrezeptoren werden im zentralen Nervensystem exprimiert und im Zusammenhang mit neuroendokrinen Kommunikations- und Energiehaushaltsprozessen untersucht. MT2 wurde als Forschungsinstrument in experimentellen Modellen eingesetzt, die Folgendes umfassen:
- Zentrale Melanocortin-Signalisierung
- MC3R- und MC4R-assoziierte Signalwege
- Aktivität hypothalamischer Rezeptoren
- Appetitbezogene Signalgebung
- Sättigungsbezogene Signalwege
- Energiebilanzmodelle
- Autonome Kommunikation
- Neuronale Rezeptorpharmakologie
- Verhaltensforschungsmodelle
- Vergleichende Studien zu zentralen Rezeptoren
Ergebnisse aus Zell- und Tiermodellen sollten nicht automatisch als gesicherte Effekte beim Menschen interpretiert werden.
Forschung zu zyklischen Peptiden
Die zyklische Struktur von Melanotan II macht es besonders nützlich für die Peptid-Designforschung. Mögliche Anwendungen sind:
- Peptidzyklisierung
- Lactambrückenbildung
- Konformationsbeschränkung
- Enzymatische Stabilität
- Optimierung der Rezeptorbindung
- Modifizierte Aminosäureanalyse
- Struktur-Aktivitäts-Beziehungen
- Molekülmodellierung
- Peptidabbau
- Vergleichende Studien an linearen und cyclischen Peptiden
Forscher könnten MT2 mit natürlichem α-MSH, Melanotan I oder anderen Melanocortin-Liganden vergleichen, um zu beurteilen, wie sich Strukturveränderungen auf die Rezeptoraktivität auswirken.
Mögliche Forschungsanwendungen
Melanotan II könnte für kontrollierte wissenschaftliche Studien relevant sein, die Folgendes umfassen:
- Pharmakologie des Melanocortin-Rezeptors
- MC1R-assoziierte Signalgebung
- Melanozytenbiologie
- Melanogenese-Wege
- Zelluläre Modelle im Zusammenhang mit Pigmentierung
- MC3R- und MC4R-Forschung
- Neuroendokrine Signalübertragung
- Energiebilanzpfade
- GPCR-Aktivierung
- Design von zyklischen Peptiden
- Peptidstabilität
- Struktur-Aktivitäts-Beziehungen
- Vergleichende Studien zu α-MSH-Analogen
- Analytische Peptidcharakterisierung
- Chromatographische Analyse
- Massenspektrometrische Analyse
- Stabilitäts- und Degradationsprüfung
Das empfangende Labor ist für die Bestimmung und Validierung geeigneter Kontrollen, Konzentrationen und Analyseverfahren verantwortlich.
Melanotan I versus Melanotan II
Melanotan I und Melanotan II sind verwandte α-MSH-Analoga, aber nicht identisch.
| Merkmal |
Melanotan II |
| Alternativer Name |
MT2 oder MT-II |
| Peptidtyp |
Cyclisches Heptapeptid |
| Ausgangspeptid |
Alpha-Melanozyten-stimulierendes Hormon |
| Rezeptorprofil |
Breitspektrum-Melanocortin-Rezeptor-Agonist |
| Molekulares Design |
Lactam-verbrückte cyclische Struktur |
| Hauptforschungsgebiete |
Rezeptorpharmakologie und Pigmentierungssignalisierung |
Überprüfen Sie stets die genaue Produktidentität anhand des Etiketts und der zugehörigen Chargendokumentation.
Produktspezifikationen
| Produktmerkmale |
Information |
| Produktname |
Melanotan II |
| Gebräuchliche Abkürzung |
MT2 / MT-II |
| Produktkategorie |
Synthetisches Forschungspeptid |
| Verbindungstyp |
Cyclisches α-MSH-Analogon |
| Peptidlänge |
Sieben Aminosäurekomponenten |
| Strukturelles Merkmal |
Lactam-verbrückte cyclische Struktur |
| Primäre Forschungsziele |
Melanocortin-Rezeptoren |
| Hauptforschungsgebiete |
Rezeptor- und Pigmentierungswegforschung |
| Bilden |
Lyophilisiertes Forschungsmaterial |
| Präsentation |
Sicher versiegeltes Forschungsfläschchen |
| Dokumentation |
Chargenspezifische analytische Informationen |
| Verpackung |
Sichere und diskrete Verpackung |
| Zweck der Anwendung |
Wissenschaftliche, analytische und Laborforschung |
Lyophilisiertes Forschungsformat
Melanotan II wird als lyophilisiertes Forschungsmaterial in einem sicher verschlossenen Fläschchen geliefert. Durch die Lyophilisierung wird Feuchtigkeit entfernt, wodurch die Stabilität des Peptids während der kontrollierten Lagerung und des Transports verbessert wird. Geringfügige Abweichungen im Aussehen können aufgrund der Produktmenge, der Herstellungsbedingungen und der Restfeuchte auftreten. Produktidentität, Reinheit und analytische Qualität sollten anhand der zugehörigen Chargendokumentation bestätigt werden.
Qualität und Produkttransparenz
Peptides Divas legt Wert auf klare Produktinformationen, professionelle Abwicklung und Chargenrückverfolgbarkeit. Verfügbare analytische Informationen können Folgendes umfassen:
- Produktidentifizierung
- Peptidstruktur oder -sequenz
- Chargen- oder Losnummer
- Angegebene Reinheit
- HPLC-Analyse
- Massenspektrometrie-Daten
- Testinformationen
- Produkterscheinung
- Lagerungsempfehlungen
Dies liefert den Forschern klare und nachvollziehbare Informationen zur jeweiligen Produktcharge.
Speicherinformationen
Melanotan II ist in der originalversiegelten Verpackung gemäß den Angaben auf dem Produktetikett und der zugehörigen Chargendokumentation zu lagern. Das Forschungsmaterial ist zu schützen vor:
- Direkte Sonneneinstrahlung
- Übermäßige Hitze
- Feuchtigkeit
- Kontamination
- Beschädigte Verpackung
- Wiederholte Temperaturschwankungen
- Unnötige Exposition gegenüber Luft
Das empfangende Labor ist für die Festlegung geeigneter Handhabungs-, Vorbereitungs- und Lagerungsverfahren für sein spezifisches Forschungsprotokoll verantwortlich.
Warum Melanotan II wählen?
Melanotan II zeichnet sich durch eine besondere zyklische Molekularstruktur und ein breites Forschungsspektrum im Bereich der Melanocortinrezeptoren aus. Zu den wichtigsten Vorteilen für die Forschung zählen:
- Klar definierte cyclische Heptapeptidstruktur
- Direkte Relevanz für Melanocortin-Rezeptorstudien
- Geeignet für die Erforschung von MC1R-assoziierten Signalwegen
- Nützlich für Melanozyten- und Pigmentierungsmodelle
- Wertvoll für die Analyse zyklischer Peptide.
- Relevant für die Struktur-Aktivitäts-Forschung
- Praktische, gefriergetrocknete Darreichungsform
- Klare chargenspezifische Produktinformationen
Warum bei Peptides Divas bestellen?
Peptides Divas kombiniert sorgfältig ausgewählte Forschungsmaterialien mit schnellem, zuverlässigem und professionellem Service. Kunden profitieren von:
- Klar dargestellte Produktspezifikationen
- Chargenspezifische analytische Informationen
- Schnelle Auftragsbearbeitung
- Sichere und diskrete Verpackung
- Versandoptionen mit Sendungsverfolgung
- Sorgfältiger Schutz der Ampulle
- Reaktionsschneller Kundensupport
- Zuverlässige europäische Lieferung
Wählen Sie Melanotan II von Peptides Divas für fortgeschrittene Laborforschung zu Melanocortinrezeptoren, Pigmentierungssignalwegen und der Pharmakologie zyklischer Peptide. Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht für die Anwendung am Menschen oder an Tieren bestimmt.